Wasserstrahlschneidetechnik (Wasserstrahl)
.Wasserstrahlschneiden (waterjet) ist ein Bearbeitungsverfahren, bei dem ein stark komprimierter Wasserstrahl, oft mit einem Abrasivmittel (z. B. Granat), verwendet wird, der das Material erodiert und einen präzisen Schnitt ermöglicht.
Wie funktioniert es?
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Hochdruckpumpe – erzeugt einen Wasserdruck von bis zu 6000 bar.
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Schneiddüse – wandelt den Druck in einen sehr engen, schnellen Wasserstrahl um.
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Abrasiv – wird bei härteren Materialien (Metall, Stein, Glas) eingesetzt, erhöht die Erosionskraft.
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Schneideverfahren – Material wird „abgeschliffen” durch Wasser mit Sand mit enormer Geschwindigkeit, ohne Erhitzung.
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Technologische Merkmale und Vorteile:
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Keine thermische Beeinflussung (Technologie „kalter Schnitt”) – das Material erwärmt sich nicht, daher gibt es keine Verformung oder wärmebeeinflusste Zone.
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Materialvielfalt – schneidet fast alles: Metalle, Stein, Glas, Keramik, Verbundstoffe, Gummi, Kunststoffe.
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Präzision – Genauigkeit bis zu ±0,1 mm.
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Ökologie – keine schädlichen Gase oder Staub im Prozess.
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Nachteile:
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Geringere Schnittgeschwindigkeit im Vergleich zum Faserlaser.
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Höhere Betriebskosten – Abrasivmittel- und Energieverbrauch.
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Weniger kosteneffizient für große Chargen – das Verfahren ist langsamer und teurer für die Massenproduktion.
Anwendungen:
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Luft- und Raumfahrtindustrie (Schneiden von Verbundwerkstoffen, Titan),
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Steinmetzarbeiten und Glas (dekorative Elemente, Steinplatten),
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Kraftfahrzeugbau (Dichtungen, Innenteile),
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Prototyping und Schneiden von Komponenten mit komplexen Formen.
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Kurz gesagt: Wasserstrahl ist eine äußerst vielseitige und materialschonende Technologie, die dort eingesetzt wird, wo Präzision und fehlende Temperatureinwirkung entscheidend sind.








